Credo
 Über die Kunst von Axel Deus

Die Dinge haben stets viele Wahrheiten, die wie Schatten in alle Himmelsrichtungen projiziert werden.

Das Werk

Axel Deus verbindet in seinen Arbeiten mehrere Medien miteinander - beispielsweise Bildhauerei mit Fotografie. Er macht sich die unterschiedlichen Sicht- und Arbeitsweisen zueigen, wirft damit vielgestaltige Blicke auf sein Thema. Deus´ zentrale These: „Die Dinge haben stets viele Wahrheiten, die wie Schatten in alle Himmelsrichtungen projiziert werden.“.
Paul-Hermann Gruner

Credo

Die Kunst ist - im Gegensatz zum Design als Auftragsarbeit - die einzige Disziplin, in der ich meinen eigenen Weg beschreiten kann - ohne den Zwang gesellschaftlicher Konventionen und erwarteter Sichtweisen. Dabei bleibt die Fotografie stets der Ausgangspunkt meiner Arbeiten, kombiniert sich jedoch im Arbeitsprozess mit dem umgebenden Raum, der Bildhauerei, der Malerei und anderen.

Die digitalen Medien geben meinen Arbeiten völlig neue Möglichkeiten. Die Fotografie kann sich nun ohne weiteres zu einem Video verwandeln oder kombiniert sich mit einer 3-D-Darstellung.
Die Interaktivität eröffnet bisher ungeahnte Varianten, mit dem Betrachter zu kommunizieren.

Allen Arbeiten ist, bei aller Unterschiedlichkeit, jedoch ein Maßstab gemein: der Mensch ist das Maß.
Stets ist mir eines sehr wichtig: der oder die Betrachter/in in Kommunikation mit den präsentierten Exponaten.

Die Arbeiten

Interaktive Fotografie
Es ist an der Zeit, dass die Fotografie sich vom stehenden Bild in die Interaktivität der Multimediawelt weiter entwickelt. Durch die Einbindung von Sound und Video, durch die Bewegung eines Fotos sowie durch Aktionen im Bilddetail eröffnet sich ein inspirierender Spannungsbogen. In der digitalen Welt verbindet sich die Fotografie mit anderen Medien und eröffnet neue Möglichkeiten künstlerischen Ausrucks...

Die Klassiker
Pasthose und dreidimensional anmutende abstrakte Bilder im Großformat laden ein zu eigenen Imaginationswelten in den Inner Circle. Verätzte Fotoplatten sind nicht mehr Medium, sondern verwandeln sich zum künstlerischen Objekt.
Totems aus rostigem Stahl werfen Schatten archaischer Symbole, während aus kleinen Löchern menschliche Umrisse von innen her durchscheinen.
Mannshohe, sich drehende Säulen aus Kabelrollen, Drehkörper, projizieren aus Schlamm geborene Figuren.
Schemenhaft erscheinen Gesichter in dicken Blöcken aus Plexiglas (Glaskörper): mal ist es ein hinter Farbschichten verstecktes Portrait, mal das Spiegelbild des Betrachters.
Auf Stoff übertragene Akte führen die Verletzlichkeit des Körpers vor Augen (Körperzeichen).
Installationen mit Stelen aus Holzsplittern symbolisieren innere Befindlichkeiten, ironisiert gebrochen durch Dias, die in eingefräste Löcher einmontiert sind (Traumzeit, Hain der Zeit).

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